Kurzantwort: Digitalisieren heisst nicht «alles auf einmal». Klären Sie zuerst Räume, Rollen und Regeln. Dann eine öffentliche Anfrageseite mit interner Freigabe und einem gemeinsamen Belegungsstand für Verwaltung und Hauswartung.
Viele Gemeinden digitalisieren Schritt für Schritt: Bürgerdienste online, Formulare statt Papier, klarere Zuständigkeiten. Raumreservationen hängen oft noch an E-Mail, Excel und mündlichen Absprachen, obwohl Gemeindesaal, Mehrzweckräume, Turnhallen, Vereine und Einwohnerinnen dieselben Räume teilen.
Checkliste vor dem ersten Schritt
Räume und Regeln sammeln
Welche Räume werden extern vermietet oder intern geteilt? Welche Sperrzeiten, Tarife und Freigaben gelten, und wer entscheidet?
Rollen klären
Wer nimmt Anfragen entgegen, wer gibt frei, wer informiert die Hauswartung? Ohne klare Rollen bleibt jedes Tool nur ein neues Postfach.
Öffentliche Anfragen von internen trennen
Einwohnerinnen und Vereine sollen anfragen können, ohne dass die Verwaltung jede Anfrage manuell abtippt. Eine öffentliche Buchungsseite entlastet. Die Freigabe bleibt intern.
Belegung für alle sichtbar machen
Verwaltung und Hauswartung brauchen denselben Stand: Was ist bestätigt, was offen, was gesperrt? Doppelbuchungen entstehen oft, weil Kalender nicht zusammenpassen.
Bestehende Kalender einbeziehen
Wenn Outlook oder andere Kalender schon genutzt werden: Migration statt Neuerfassung. Welche Daten müssen übernommen werden, welche können neu starten?
Typische Stolpersteine
Zu viele Sonderfälle in der ersten Version. Lieber mit wenigen Räumen starten.
Tarife und MwSt. nur in Tabellen, nicht im Prozess. Dann klärt sich jeder Fall einzeln.
Kein Test mit echten Abläufen. Ein Probelauf mit Verwaltung und Hauswartung spart später Zeit.
Nächster Schritt
Im Gespräch klären wir Räume, Freigaben und Tarifbedarf. Optional folgt ein 14-Tage-Testzugang mit Beispieldaten, ohne Kreditkarte.




